So schlicht, wie der Leuchtkörper von Dominik Hehls Rohlinglicht aussieht, so simpel erscheint auch das Herstellungsverfahren: Denn die Grundform dieser Aluminiumleuchte wird zunächst im klassischen Metalldrückverfahren handwerklich erzeugt, indem ein Aluminiumblatt zu einem Hohlkörper geformt wird. Weitaus komplexer war jedoch die Formfindung. Hehl experimentierte zunächst mit Schnitten an unterschiedlichen 3D Blechkörpern, immer und immer wieder. Bis er schließlich auf die Idee kam, die Schnitte genau so zu setzen, dass der Aluminiumkörper nur geschnitten, in Form gebogen, und danach nicht mehr gefügt werden muss. Und dafür kommt dann doch industrielle Technik zum Einsatz, hochmoderne sogar. Die Kontur des Rohlinglichts wird mittels 3D Wasserstrahltechnik so präzise ausgeschnitten, dass keine Weiterbearbeitung mehr notwendig ist. Und weil die Leuchte nur im rohen Zustand ihre Entstehungsgeschichte genau beleuchtet, bleibt sie genau so.