ist in unserem Falle weder eine Programmiersprache, noch ein Rauschmittel. Sondern ein Stuhl mit selbigem Namen, der uns in vielerlei Hinsicht euphorisch stimmt. Entworfen hat ihn die italienische Designerin Paola Navone. Für sie ist die Welt ein Dorf. Und weil es hier und da so viele schönen Dinge zu betrachten und zu sammeln gibt, lässt sie diese in ihren Entwürfen zu einem bunten Stilmix in ihren Entwürfen zusammenfließen. Ein bisschen Ost, ein bisschen West, Natur und Technik, Gefühl und Kalkül, alles neben- und miteinander. Navone ist gelernte Architektin, ihre gestalterische Sprache begann in der italienischen Alchimie und Memphisbewegung, die sie später auf den Kopf stellte. Mit viel Neugier und Weltoffenheit spürt sie handwerkliche Traditionen, neue Materialien und Technologien auf. So zum Beispiel für Euphoria: Für die junge italienische Firma Eugenes entwickelte sie eine Tragekonstruktion mit feingliedrigen Aluminiumbeinen, in die eine weiche Sitzschale aus außergewöhnlichem Compoundmaterial namens Woodstock, welches ursprünglich für den Automobilbau entwickelt wurde, gelegt wird. Das Material wird aus Polypropylenen und Massivholzresten hergestellt, die zu feinem Mehl vermahlen und dann in der Produktion thermisch verformt werden. Die dauerhafte Oberfläche erhält Euphoria durch das Aufbringen eines transparenten Kunststofffilms, und den unterschiedliche Textilien laminiert werden können. Die karierte Version trägt zum Beispiel eine gewebte Folie, wie man sie in Form von großen Transportbeuteln auf Märkten rund um den Globus sieht - sicherlich auch eine Idee Navones von unterwegs. MAGAZIN führt Euphoria in seinem Sortiment, und bietet Gestelle und Sitzschalen in unterschiedlichen Farben und Oberflächen zur freien Kombination an.