Der Designkritiker Markus Frenzl zählt zu den wenigen Experten, die Gestaltung nicht nur von Außen beobachten. Selbst als Produktgestalter Teil der Designwelt, hält er ihr immer wieder kritisch den Spiegel vor. Unbequeme und unkonventionelle Fragen wie wir sie mögen, stellt er auch in "Was heißt hier Designkultur" vor allem seine „56 unbekümmerte Fragen an den Designgott“. Hier ein Auszug:
„Machen schöne Dinge dauerhaft glücklich? Landen die besten Entwürfe in der Schublade? Sollten Designer genauso frei sein wie Künstler? Ist Design eher Kommerz oder Kultur? Wann hat Design seine Relevanz verloren? Sind Designer Sklaven der Industrie? Hat Design einen Bildungsauftrag? Muss Design immer gut sein? Warum darf sich jeder Designer nennen? Hören Designer auf das Marketing? Schadet Klugheit dem gestalterischen Erfolg? Kann ein guter Designer oberflächlich sein? Gibt es Sampling nur in der Musik? Können Designer nicht lesen? Sitzen Designer im Deutschen Bundestag? Was macht einen Designer erfolgreich? Kann ein Ding Ausdruck unserer Gesellschaft sein? Ist gutes Design demokratisch? Brauchen wir Stardesigner?“
Markus Frenzl "Was heißt hier Designkultur", mit einem Vorwort von Dieter Rams